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Von der Notkirche zum modernen Pfarrsaal

Segnung des neuen Pfarrsaales durch Pfarrer Fischer
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Etwa 150 Gemeindemitglieder und Gäste waren am 23. Oktober 2009 abends um 18.30 Uhr in die Severinuskirche in Lövenich zur Abendmesse gekommen. Ein ungewöhnlicher Ansturm für eine Messe am Freitagabend. Aber es war schließlich auch nicht irgendein Freitag. Gleich zwei Feste galt es mit der Messe zu begehen.
 
Zum einen wurde das Patronatsfest des Hl. Severin gefeiert und zum anderen die Einweihung des neuen Pfarrsaals. Und das an einem historischen Termin. Zwanzig Jahre zuvor waren ebenfalls am Patronatsfest die ersten beiden Bauteile des Pfarrheimes eingeweiht worden. Damals stand zwischen den beiden Bauteilen noch die alte Notkirche, die später als Severinussaal genutzt wurde.
 
Zehn Monate zuvor – am 12. Januar 2009 – begannen die Bauarbeiten auf dem Grundstück des Lövenicher Pfarrheimes. Der lang ersehnte Neubau des Pfarrsaales begann zunächst mit einem Abriss. Und zwar mit dem Abbruch eines Gebäudes, das vor fast genau dreißig Jahren als Notkirche errichtet worden war. Im Jahr 1979 war eine umfassende Renovierung der Severinuskirche notwendig geworden, die etwa zwei Jahre dauerte und während der die Kirche nicht genutzt werden konnte. Daher wurde gegenüber ein Saal gebaut, der der Gemeinde zwei Jahre lang als Notkirche diente. Sonntag für Sonntag kamen die Lövenicher in dieser Zeit hier zum Gottesdienst zusammen. Aber auch danach leistete der Saal der Pfarrei noch mehrere Jahrzehnte lang treue Dienste – als sogenannter Severinussaal, der bis Anfang 2009 als Pfarrsaal genutzt wurde. Die letzte Veranstaltung im alten Severinussaal war schließlich am 3. Januar 2009 eine letzte Party der Pfarrjugend von St. Severin.
 
Danach begann dann die Demontage der technischen Einrichtung und kurz darauf bereits der Abriss des alten Saales. Anstelle des alten Severinussaales wurde in den letzten neun Monaten nun ein neuer, moderner Saal gebaut, der sich nahtlos zwischen die beiden vorhandenen Gebäudeteile des Pfarrheimes einfügt. Beim Bau des Pfarrheimes vor 20 Jahren war bereits der spätere Abriss der alten Notkirche und deren Ersetzung durch einen neuen Saal eingeplant und architektonisch berücksichtigt. So fügt sich der neue Saal auch optisch perfekt in das Gesamtbild des Pfarrheimes ein.
 
Insgesamt ist ein großzügiger, aber dennoch gemütlicher und durch die hohen Fensterfronten auch lichtdurchfluteter, moderner Saal entstanden, der für alle möglichen Veranstaltungen der Pfarrei und auch für private Feiern optimale Möglichkeiten bieten wird. Ein wenig schmerzlich wird es sicher am Anfang sein, dass der neue Saal deutlich kleiner ausfällt als die vorherige Notkirche. Dafür ist der neue Saal aber eben viel moderner und gemütlicher und tröstlich ist auch, dass nun der Garten hinter dem Pfarrheim wesentlich größer geworden ist.
 
Der ein oder andere der Gäste stand dann wohl auch mit gemischten Gefühlen bei der Einweihung im neuen Saal, zu der viele gekommen waren – unter anderem das Pastoralteam, der Kirchenvorstand von St. Severin, der die Bauarbeiten in Auftrag gegeben und koordiniert hat, Vertreter des Architekturbüros und der Baufirmen sowie der Lövenicher Pfarrgemeinderat. Auch Vertreter von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand der beiden Nachbargemeinden St. Jakobus und St. Marien waren gekommen um zu gratulieren und um eine Spende zu überreichen, mit der noch ein bislang fehlendes Kruzifix für den neuen Saal angeschafft werden soll.
 
Nach mehreren Reden und einigen historischen Fotos vom alten Severinussaal sowie von den Bauarbeiten segnete Herr Pfarrer Rainer Fischer feierlich den neuen Pfarrsaal von St. Severin. Im Anschluss nahm die Gemeinde bei Kölsch und Brezeln ihren neuen Saal „in Besitz“.
 
Der neue Pfarrsaal wird hoffentlich das Gemeindeleben von St. Severin bereichern und ein würdiger Nachfolger für den alten Severinussaal werden. Vieles ist auf diesem Wege bereits erreicht worden – das Gebäude steht. Aber es bleibt auch noch einiges zu tun. Insbesondere die Innenausstattung des neuen Saales ist noch lange nicht vollständig und auch der neue große Garten hinter dem Pfarrheim muss nun noch angelegt und gestaltet werden.
 
Um auch eine moderne technische Innenausstattung des neuen Saales und eine attraktive Gestaltung der Außenanlagen realisieren zu können, bittet der Kirchenvorstand um Spenden auf das Konto der Pfarrei St. Severin, Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98), Kontonummer 1000 162 683.

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Einweihungsfeier im neuen Pfarrsaal
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